Internationaler
Designwettbewerb

Foto: Fritz

Prof. Volker
Albus

Geboren 1949 in Frankfurt am Main, studierte er von 1968 bis 1976 an der RWTH Aachen Architektur. Seit 1984 arbeitet Volker Albus als Designer und Ausstellungsmacher, zudem ist er als Publizist tätig. Er verfasst Essays und Kritiken u.a. für den »Design Report«, »form«, die »Kunstzeitung« und den »Wiener Standard«. Darüber hinaus ist er Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Ausstellungskataloge. Seit 1994 ist Volker Albus Professor für Produktdesign an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seit 1998 konzipiert und kuratiert er weltweit tourende Ausstellungen für das »ifa« (Institut für Auslandsbeziehungen) in Stuttgart. 2009 gründete er gemeinsam mit Stefan Legner die Hochschulplattform »kkaarrlls«. Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und Karlsruhe.

Foto: Katharina Gossow

Tulga
Beyerle

Tulga Beyerle ist seit 2014 Direktorin des Kunstgewerbemuseums, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Bis zu dem Zeitpunkt arbeitete sie als freie Design Expertin, Autorin und Kuratorin. Sie gründete 2007 gemeinsam mit Thomas Geisler und Lilli Hollein das Designfestival Vienna Design Week und war dessen Co-Direktorin bis Ende 2013. Als Kuratorin verantwortete sie u.a. Ausstellungen wie „Friends + Design“ gemeinsam mit Maria Cristina Didero, Dresden, 2016; Creative Collisions, Studio Rygalik“, Dresden, 2016; „Die falsche Blume, Hermann August Weizenegger“ Dresden, 2015; „Die Teile des Ganzen, Geschichten aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums“, Dresden, 2015; „Rochaden, Designer treffen auf die Sammlung“, Dresden, 2014; „Vorbilder, 150 Jahre MAK, vom Kunstgewerbe zum Design“ gemeinsam mit Thomas Geisler, MAK Wien, 2014; »Isn‘t it romantic? Design zwischen Poesie und Provokation«, makk, Köln, 2013; »2000 — 2010 Design in Wien« gemeinsam mit Peter Stuiber, Wien Museum, 2010; »Pace of Design«, experimentadesign, Lissabon, 2009; »Peter Eisenman, Barfuß auf weißglühenden Mauern«, MAK, Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst, Wien 2004 sowie »Global Tools«, gemeinsam mit Vitus Weh, Künstlerhaus, Wien, 2001. Unter anderem publizierte sie »Isn’t it romantic? Design zwischen Poesie und Provokation«, Hg. Petra Hesse und Tulga Beyerle, Walter König 2013; »2000 — 2010 Design in Wien«, Hg. Tulga Beyerle, Peter Stuiber, Metro Verlag 2010. Zusammen mit Karin Hirschberger ist Tulga Beyerle Herausgeberin und Autorin des Buches »Designlandschaft Österreich, 1900 — 2005«, erschienen auf deutsch, englisch und chinesisch, Birkhäuser 2006.

Thomas
Edelmann

Geboren 1963 in Frankfurt am Main. Von 1983 bis 1991 studierte er Rechtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Heute lebt und arbeitet er in Hamburg. Während seines Studiums begann er seine Tätigkeit als freier Journalist. Von 1987 bis 2001 war er Redakteur des Design Report, zunächst beim Rat für Formgebung in Frankfurt, ab 1993 in Hamburg. Von 1996 bis 2001 entwickelte Thomas Edelmann als Chefredakteur Design Report zu einem international angesehenen Fachmagazin. Heute ist Edelmann ständiger Mitarbeiter von Architektur & Wohnen. Er schreibt Beiträge für Zeitschriften, Zeitungen und Onlinemedien (u.a. Architectural Digest, Eye magazine, form, Geo Epoche, Grid, Horizont, Interni, Page, Der Standard). Daneben war er wiederholt bei Designwettbewerben als Juror tätig (u.a. Designpreis Halle, Renault Traffic Design Award, COR Preis, Wilhelm Braun-Feldweg Förderpreis für designkritische Texte). Thomas Edelmann war Mitgründer der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und –forschung (DGTF) und gehörte bis 2012 dem Board of International Research in Design (BIRD) an und war Gastdozent an der HfbK Braunschweig und der FH Köln. 2003 erschien bei Birkhäuser das von ihm herausgegebene Buch »Tara  Armatur und Archetypus«, 2009 das gemeinsam mit Gerrit Terstiege herausgegebene Buch »Gestaltung denken  Grundlagentexte zu Design und Architektur«.

Prof. Axel
Kufus

Designer, Professor für Produkt- und Prozessgestaltung an der Berliner Universität der Künste sowie, Initiator von Cross-Innovations-Projekten und experimenteller Kooperationsplattformen am Campus Charlottenburg in Berlin.

Foto: Roman Thomas

Nils Holger
Moormann

Seit 1982 produziert und vertreibt der Autodidakt Nils Holger Moormann als einer der Protagonisten des »Neuen Deutschen Designs« Entwürfe zumeist junger, unbekannter Designer. Den Leitgedanken Einfachheit, Intelligenz und Innovation folgend, zeichnen sich die Produkte zumeist durch »Erfindungen«, sowie präzise Detaillösungen und eine reduzierte Formensprache aus. Seit 1992 ist die Firma Moormann in die Idylle des oberbayerischen Aschau im Chiemgau eingebettet. Inmitten der Alpen wird versucht, alles von in der Nähe ansässigen Betrieben fertigen zu lassen. Dies gelingt derzeit zu neunundachtzig Prozent. Da ein grosser Teil der Produkte ausser Haus gefertigt wird, erhält sich die Firma ein hohes Maß an Flexibilität und eine größere Produktionstiefe. Die gewachsenen, regionalen Strukturen gepaart mit internationalen Kontakten kennzeichnen die Firmenphilosophie. So wird der scheinbare Nachteil einer fehlenden Infrastruktur durch die bewusste Definition über den Standort ausgeglichen. Aus dem unkonventionellen Ein-Mann-Unternehmen entwickelte sich eine Firma, die ein Team von zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt und Nils Holger Moormann auch für internationale Jurortätigkeiten und Vorträge Zeit lässt. Die Möbelkollektion, deren Produkte mit vielen internationalen Designpreisen ausgezeichnet sind, wird ständig um neue Möbel- und Produktlinien erweitert.

Prof. Axel
Müller-Schöll

Geboren 1960 in Stuttgart, studierte Architektur, Innenarchitektur und Möbeldesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und an der Universität Florenz. Nach verschiedenen Lehrtätigkeiten an den Kunsthochschulen in Stuttgart, Lyon und Peking lehrt er seit 1994 als Professor für Entwerfen Innenarchitektur / Ausbaukonstruktion an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, die er von 2010-14 auch als Rektor leitete. Seit 1999 leitet er im Fachbereich Design auch das idea …Institut (Institut for Interior design environment and architecture), mit dem er Forschungsprojekte betreibt und publiziert – u.a. das „MANUskript“ (Birkhäuser, 2010) eine Verbindung von Handbuch und Skizzenheft sowie der „Formfächer“ (av-Edition, 2009), eine Sammlung illustrierter Design-Begriffe. Zusammen mit seinem Büro, dem Studio Paretaia Stuttgart, entwirft er Gebäude und Innenausbauten, konzipiert Ausstellungen, entwickelt Möbel und berät Unternehmen.

Prof. Peter
Raacke

Geboren 1928 in Hanau, war Peter Raacke von 1943 bis 1945 an der Zeichenakademie Hanau und im Kriegsdienst. Von 1946 bis 1947 besuchte er die Staatliche höhere Fachhochschule Schwäbisch Gmünd und von 1948 bis 1951 die Kölner Werkschulen. 1950 erhielt er ein Stipendium an der Ecole des Beaux-Arts Paris. Er arbeitete als Assistent an der Werkkunstschule Darmstadt von 1951 bis 1953 und als Dozent an der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken von 1953 bis 1958. 1958 war er Gründungsmitglied des VDID und entwarf das »mono-Besteck«. Als Dozent war er von 1958 bis 1962 an der Staatlichen Werkkunstschule Kassel und von 1963 bis 1966 an der Hochschule für Gestaltung Ulm tätig. 1966/1967 gestaltete er die ersten Pappmöbel der Welt. Von 1968 bis 1993 war er Professor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Er lebt und arbeitet seit 1998 in Berlin. Für zahlreiche Vorträge und Ausstellungen hielt er sich 2004/2005 in Shenzhen und Zhuhai China auf. 2007 wurde eine Re-Edition von Möbeln aus dem Papp-Faltmöbel-Programm von 1967 produziert und vertrieben. Peter Raacke ist in internationalen Museen mit seinen Produkten vertreten. Sein Archiv befindet sich im Deutschen Technikmuseum Berlin.

Foto: Michael Deutsch

Prof. Vincenz
Warnke

Geboren 1970 in Münster/Westfalen, studierte Vincenz Warnke von 1991 bis 1999 Industrial Design an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Danach war er als freiberuflicher Designer tätig. 2000 war er Mitbegründer der interdisziplinären Gruppe »STROM« mit Auftritten auf der Mailänder Möbelmesse und der Londoner Möbelmesse 100% Design. 2001 war er Mitbegründer des Labels »Pension für Design« und 2002 des Labels »Pension für Produkte«. Seit 2006 ist er Professor für Industriedesign an der Kunsthochschule Halle und seit 2007 Kurator des »Designpreis Halle«. Er war an nationalen und internationalen Ausstellungen beteiligt und erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen.